Medien

Medienmitteilung
zur GV und den Vortrag vom 19. Sept. 2016


In Bethlehem den wahren Gott bezeugen

«Indem wir in den von Israel besetzten Gebieten aus der Vergebung und in der Liebe Gottes zu leben versuchen, stellen wir uns quer zur vorherrschenden Haltung.» Dies erklärte P. Dany El Hayek von der Handwerkerschule in Bethlehem. Zusammen mit P. Daniel Bassali, dem Direktor dieses Werkes der Salesianer, war er Gast an der Generalversammlung des Schweizerischen Heiligland-Vereins am Montagabend in der Missione Cattolica Italiana in Zürich.

Rund 170 Jugendliche besuchen die einzige Berufsschule im Westjordanland, wo sie in drei Jahren eine von 10 verschie­denen Berufslehren machen können. Die grosse Mehrheit sind Muslime. Getreu den erzieherischen Idealen ihres Ordens­gründers Don Bosco versuchen die Salesianerpatres das von Gott in jeden Menschen gelegte Gute und den Sinn für die Liebe zu fördern. Christliche Liebe sei, den Andern, auch den feindlichen Andern, so zu lieben, wie er ist, ohne ihn zuerst gutreden zu wollen. P. Dany El Hayek erklärte, dass der Islam nicht Gut und Böse unterscheide, sondern Legitim und Illegitim gemäss dem im Koran festgehaltenen Gesetz. Als Christen sind wir aus der in Jesus Christus erfahrenen Liebe Gottes aufgerufen, den wahren Gott der Vergebung und der Liebe zu bezeugen.

Die Berufsausbildung soll den Jugendlichen einen gesicherten Lebensunterhalt für ihre Familien ermöglichen. Die Berufe gehen von Elektrikern über Megatroniker bis zu Automechanikern. Leicht haben es die Absolventen nicht, es gibt wenige Arbeitsplätze vor allem in der Gegend von Hebron. Viele versuchen in Israel Arbeit zu finden, wobei die Sicherheitsmauer mit ihren Checkpoints viel Geduld beansprucht. Vor allem die Christen versuchen, den vielfältigen Problemen durch Emigration zu entfliehen.

Rund 40 Prozent des Schulgeldes bringen die Familien selber auf, den grossen Rest erbetteln die Salesianerpatres in Europa. Auch der Schweizerische Heiligland-Verein unterstützt die Handwerkerschule in Bethlehem seit Jahren. Im Auftrag der Schweizer Bischofskonferenz organisiert der Verein das Karwochenopfer, das in allen katholischen Pfarreien und Ordensgemeinschaften der Schweiz vor Ostern aufgenommen wird. Die Hälfte kommt den von der Bischofskonferenz genehmigten Projekten in Israel, Palästina, Libanon, Syrien, Irak und Ägypten zu Gute, die andere Hälfte wird über die Kustodie der Franziskaner im Heiligen Land eingesetzt. Bei leicht steigender Tendenz kamen 2015 rund 855’000 Franken zusammen.

Neben dem Karwochenopfer sammelt der Heiligland-Verein auch unter dem Jahr Geld für kirchliche Projekte in den Ländern der ersten Christen. Der Vorstand stellte der Generalversammlung die neue Ausrichtung der Kommunikationsarbeit vor, die weniger die Mitgliederwerbung als die Information über die Projektarbeit ins Zentrum stellen will. Die Erneuerung des Vorstandes stand ganz im Zeichen des Neuaufbruchs in der Kontinuität. Einstimmig wiedergewählt wurden Präsident Pfr.  Thomas Bieger, Walter Arnold, Pfr. Beat Marchon und Ludwig Spirig-Huber. Den Rücktritt gaben Pfr. Josef Zwyssig, langjähriger Vizepräsident und Pilgerreisenverantwortlicher, P. Gottfried Egger OFM, Kommissar der Franziskaner im Heiligen Land, und der bald 80jährige Jakob Hertach, der seit rund zehn Jahren die Zeitschrift gestaltet hat. Neu in den Vorstand gewählt wurden Andreas Baumeister als neuer Vizepräsident, Diakon Didier Berret, Br. Louis Bischof OFM und Hans Rahm.

Schweizerischer Heiligland-Verein, Hans Rahm, Luzern, 28. September 2016
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Medienmitteilung zum downloaden

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Holy Child Program,
Beit Sahour, Palästina

Ein Film von Christoph Klein

Sie können den Film (115 MB) hier downloaden >>> http://we.tl/BgMzpFRuvw

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Technische Schule der Salesianer, Bethlehem, Palästina

Ein Film von Christoph Klein

Sie können den Film (115 MB) hier downloaden >>> http://we.tl/mkpIIOBUkn

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Ein Rettungsanker für die Notleidenden


Auf Einladung des Schweizerischen Heiliglandvereins, anlässlich der Generalversammlung vom 21. September 2015, war Michel Constantin, Direktor der Pontifical Mission Beirut zu Gast in der Schweiz, um über die aktuelle Situation der Flüchtlinge im gesamten Nahen Osten zu sprechen.


Mehr über die Sammelaktion „Solidarität mit dem Libanon“ finden Sie hier

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Bericht der cath.ch über die Arbeit der CNEWA


Interview als PDF zum downloaden >>>

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Licht der Welt sein – ein starkes Beispiel aus Ägypten

Am 22. September 2014 waren anlässlich der jährlichen Generalversammlung des Schweizerischen Heiligland-Vereins drei Gäste aus Ägypten zugegen und berichteten eindrücklich über ein grosses Jesuitenprojekt in Oberägypten. Der Heiligland-Verein unterstützt es mit seiner Herbstaktion.

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Mehr Informationen zur Herbstaktion 2014 finden Sie hier >>>

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Hoffnung für die Kinder von Homs

Am 16. September 2013 fand die jährliche Generalversammlung des Schweizerischen Heiligland-Vereins statt. Dabei berichtete der Gast aus Syrien, Pater Ziad Hilal sj, über das Leben in Homs und stellte das "Centre Al-Mukhales" und die Arbeit mit den Kindern vor. 

Mehr Informationen zur Herbstaktion 2013 finden Sie hier >>>